nach Hanne-Marquardt-Fussreflex®

Fussreflexzonentherapie

Den Füßen wurde von alters her in vielen Kulturen eine große, vielschichtige Bedeutung zugeschrieben.

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Behandlung am Fuß

Ein sehr kurzer Überblick über die Geschichte

Es gibt jahrtausendealte ägyptische Piktogramme, die Fußbehandlungen zeigen. An den Sohlen buddhistischer Statuen finden sich rituell-kultische Zeichen. In der Neuzeit veröffentlichte zunächst Dr. William FitzGerald (1872–1942), ein amerikanischer HNO-Arzt, ein Buch, in dem er sein wichtiges „Handwerkszeug“ beschreibt: die Einteilung des Menschen in 10 Längskörperzonen. In den frühen 30er-Jahren griff die Masseurin Eunice Ingham auf seine Erfahrungen zurück und entwickelte eine spezielle Massage-Grifftechnik. Seit 1958 hat Hanne Marquardt, Masseurin, Krankenschwester und Heilpraktikerin, diese Therapieform auf Basis der Veröffentlichungen von Dr. FitzGerald immer weiter entwickelt, verfeinert und bekannt gemacht. Sie veröffentlichte das Buch „Reflexzonenarbeit am Fuß“, das im Thieme Verlag erscheint.

Nach naturheilkundlichem Verständnis kann die Fussreflexzonentherapie als Hinweisdiagnostik dem Auffinden belasteter Körperzonen oder beginnender bzw. bestehender Erkrankungen dienen und die körpereigenen Selbstheilungskräfte des Menschen stärken.

Die Fussreflexzonentherapie wird von der Schulmedizin nicht anerkannt, weil wissenschaftliche Beweise für die Wirksamkeit fehlen.

Ihre Fragen beantwortet

Was bedeutet Reflexzonentherapie am Fuß?

Der Therapeut begutachtet und befundet die Füße und findet u. a. durch Fühlen und Tasten druckdolente Zonen. Die gezielte Behandlung dieser Zonen – und insbesondere der dazugehörigen Hintergrundzonen – kann eine direkte lindernde Wirkung entfalten und nicht nur schmerzlindernd, sondern auch entspannend wirken. Es können nicht nur akute Beschwerden behandelt werden; auch Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen können darauf ansprechen.

Die Reflexzonentherapie am Fuß kann dem Menschen nicht nur körperlich, sondern auch innerlich helfen, wieder „auf die Füße“ zu kommen. Sie verbindet „berührt werden“ und „berührt sein“ und ist eine Regulationstherapie, die nicht nur isoliert die Krankheit oder Symptome (den „Rauch“) erfasst, sondern auch den Hintergrund („den Brandherd“), auf dem diese entstanden sind. Die Behandlung ist damit ganzheitlich. Da keine wissenschaftlichen Beweise für die Wirksamkeit vorhanden sind, wird diese Therapieform von der Schulmedizin nicht anerkannt.

Viele Menschen empfinden die Behandlung an den Füßen als besonders wohltuend und entspannend.

Was sind die häufigsten Anwendungsgebiete innerhalb der Naturheilkunde?
  • Schmerzen und Erkrankungen der Wirbelsäule, Gelenke und Muskulatur: Rückenschmerzen, Fehlbelastung, Morgensteifigkeit, Bewegungseinschränkungen, Gelenkschwellungen, Arthritis, Rheuma, Hallux valgus, schmerzende Achillessehne u. a.
  • Störungen im Verdauungstrakt: Verstopfung, gehäufte Durchfälle, Blähungen, Unwohlsein, ungewollter Stuhlabgang u. a.
  • Erkrankungen und Belastungen der Nieren und der Blase: Probleme oder Schmerzen beim Wasserlassen, häufiger Toilettengang, Schmerzen im Unterleib, Verlust von Urin
  • „Frauenkrankheiten“: Unterleibsbeschwerden, Beckenbodenschwäche, Menstruationsschmerzen, Wechseljahrsbeschwerden u. a.
  • Männerleiden: Prostataprobleme, Inkontinenzbeschwerden wie Urinverlust beim Niesen, Husten oder schwerem Heben, Hämorrhoiden
  • Kopfschmerzen
  • Erhöhte Infektanfälligkeit – auch für Kinder gut geeignet
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Allergien
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfungszustände
  • Bei Stauungszuständen besteht die Möglichkeit einer Lymphbehandlung an den Füßen.
Wie kann ich mir eine Fussreflexzonenbehandlung vorstellen?

Wir führen zunächst ein Anamnesegespräch. Darin nehme ich Ihre Krankheitsgeschichte auf, untersuche Sie, und wir besprechen den Behandlungsgrund. Für die Behandlung liegen Sie bequem – und bekleidet – auf der Behandlungsliege; Ihre Füße sind entkleidet. Bitte bringen Sie Ihre Füße so mit, wie sie sind – also bitte nicht vorher zur Fußpflege gehen.

Der erste Termin enthält eine ausführliche Erstanamnese und dauert ca. 90 Minuten. Eine Folgebehandlung dauert ca. 20–40 Minuten, je nach Art und Erfordernissen der Therapie. Zu Beginn empfehlen sich 1–3 wöchentliche Behandlungen; je nach Ansprechen können die Abstände vergrößert werden. Eine Behandlungsserie umfasst 6–12 Anwendungen. Im Anschluss an die Behandlung sollten und dürfen Sie noch 10 bis 20 Minuten nachruhen.

Nach der Behandlung kann es zu verschiedenen Reaktionen im Körper kommen. Diese sind als Heilreaktionen zu verstehen, also als Antwort auf einen Heilreiz. Es kann z. B. zu einer Aktivierung der Ausscheidungsorgane über Nieren, Darm, Haut und Luftwege kommen – etwa vermehrtem Schwitzen oder Geruch –, worüber Gifte, Schadstoffe und Stoffwechselabfälle abtransportiert werden können. Die Stoffwechselaktivierung kann auch zu einem Energieanstieg führen. Über weitere mögliche Auswirkungen informiere ich Sie gerne in unserem ersten Gespräch.

Können Sie auch selbst etwas für sich tun?

Ja. Ich zeige Ihnen Übungen für einen stabilen Stand, gebe Ihnen Übungen zur Fußgymnastik an die Hand und zeige Ihnen, wie Sie diese ausführen. Ich unterstütze Sie gerne dabei, sich von Kopf bis Fuß wohlzufühlen und fest und geerdet auf Ihren Füßen zu stehen.

Für wen ist die Fussreflexzonentherapie geeignet?

Für jedes Alter, vom Kleinkind bis ins hohe Alter. Es gibt jedoch auch absolute oder relative Kontraindikationen, die ich gerne mit Ihnen bespreche.

„Wissen, wo einen der Schuh drückt.“
Plutarch

Terminvereinbarung

Bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Ich melde mich telefonisch bei Ihnen, und wir besprechen in einem ersten unverbindlichen Gespräch die Details für einen Termin. Gerne können Sie mir auch eine Zeit nennen, zu der Sie am besten erreichbar sind.

Termine nur nach vorheriger Vereinbarung.

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